Anzeige gegen UPC Cablecom abgewiesen

14. September 2015, 07:52
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Das Statthalteramt Bülach hat eine Anzeige wegen Verstosses gegen die Preisbekanntgabeverordnung abgewiesen.

Das Statthalteramt Bülach hat eine Anzeige wegen Verstosses gegen die Preisbekanntgabeverordnung abgewiesen. Die Anzeige war vom Konkurrenten Sunrise eingereicht worden.
In der Frage, ob UPC Cablecom in der Werbung die Preise korrekt ausweist, hat der Kabelnetzbetreiber und Telekomanbieter Recht erhalten. Das Statthalteramt Bülach wies eine Anzeige wegen Verstosses gegen die Preisbekanntgabeverordnung ab.
Unternehmenssprecher Bernard Strapp bestätigte gegenüber sda eine entsprechende Meldung des 'SonntagBlick'. Eingereicht hatte die Anzeige im Sommer der Konkurrent Sunrise. Dieser war der Meinung, UPC Cablecom verweise bei seinen Preisangaben zu wenig auf die Tatsache, dass die Grundgebühr für den Kabelanschluss meist vom Vermieter über die Mietnebenkosten abgerechnet würde.
Das Statthalteramt Bülach sah hingegen keinen Verstoss gegen die Preisbekanntgabeverordnung. Gemäss Strapp stützte sich die Behörde beim Entscheid unter anderem auf ein früheres Urteil des Handelsgerichts Zürich.
Die Anzeige gegen UPC Cablecom richtete sich konkret gegen einen Fernsehwerbespot, in dem Schauspieler Carlos Leal sowie Komikerin und Ex-Miss-Schweiz Stéphanie Berger zu sehen sind. Darin wird nach Ansicht von Sunrise nicht korrekt auf die Grundgebühr von 29,95 Franken für den Kabelanschluss hingewiesen. (sda / hc)

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