Appenzell Ausser­rhoden hat seine Netzwerke zusammengeführt

21. November 2019, 12:46
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Für gut zwei Millionen Franken hat sich Spie ICS die Vereinheitlichung der Netzwerke des Kantons Appenzell Ausserrhoden gesichert.

Für gut zwei Millionen Franken hat sich Spie ICS die Vereinheitlichung der Netzwerke des Kantons Appenzell Ausserrhoden gesichert. Laut Zuschlag hatten sich vier Unternehmen für den Auftrag beworben. Konkret geht es in dem Projekt darum, die bis anhin vier heterogen gewachsenen Netzwerke zum Gesamtnetz "AR-NET2" zusammenzuführen. Laut einer Mitteilung von Spie ICS gaben nicht zuletzt Referenzprojekte in anderen Kantonen den Ausschlag für die Vergabe.
Im Projekt AR-NET2 werden alle 220 Standorte der kantonalen Anstalten, Betriebe und Organisationen sowie alle Gemeinden, der kantonale Spitalverbund und sämtlich Schulen bis nächstes Jahr ans neue Netz angeschlossen. Realisiert sei derzeit die Einbindung von rund 160 Standorten. Insgesamt umfasse das neue Netz zirka 12'000 LAN-Ports sowie bis zu 8000 Endgeräte. Über 440 Kilometer Glasfaser sind für das Kantonsnetz nötig, heisst es weiter.
Neu wird AR-NET2 mittels technischer und organisatorischer Massnahmen vor unbefugtem Zugriff geschützt. Zudem werde mittels MPLS (Multiprotocol Label Switching) sichergestellt, dass eine sichere Trennung der verschiedenen Kundennetze gewährleistet. Weiter schreibt Spie ICS, dass die neuen SIK-Richtlinien (Schweizerischen Informatikkonferenz) für Netzwerksicherheit genauso umgesetzt werden, wie die vom Kanton selbst definierten Richtlinien. Das vereinheitlichte Kantonsnetz sei zukunftssicher, bringe grössere Bandbreiten als bisher und biete verbesserte Verfügbarkeit aufgrund redundanter Verbindungen. (vri)

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