Appenzell Ausserrhoden will Digitalisierungs­vorreiter sein

24. November 2017, 16:02
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Auch im Kanton Appenzell Ausserrhoden wurde der Digitaltag begangen und zwar mit einer Hausmesse mit rund 170 Besuchern.

Auch im Kanton Appenzell Ausserrhoden wurde der Digitaltag begangen und zwar mit einer Hausmesse mit rund 170 Besuchern.
Wie wir einer Pressemitteilung entnehmen, strebt der Kanton an, "vom Nachzügler zum Vorreiter" in Sachen Digitalisierung zu werden. Insbesondere wollen Gemeinde und der Kanton zusammen rasch E-Gov-Dienstleistungen anbieten. Genannt wurden "E-Steuern" (elektronische Einreichung der Steuererklärung, medienbruchfreie Weiterverarbeitung), Bürger sollen mit dem Strassverkehrsamt online kommunizieren können, der Umzug (innerhalb des Kantons) soll rein elektronisch erfolgen, Baugesuche rein elektronisch eingereicht und bearbeitet werden. Zudem soll es ein Internet-Portal namens "eAusserrhoden" geben, in dem alle elektronischen Angebote sichtbar sein werden.
Der Kanton Appenzell Ausserrhoden sieht sich als Vorreiter in der Zusammenarbeit von Kanton und Gemeinden und für die digitale Zukunft gerüstet.
Wann, welche E-Gov-Projekte umgesetzt sein sollen, wissen wir nicht in allen Fällen. Das Projekt E-Umzug zum Beispiel wurde im Juli von den Gemeinden genehmigt und soll Ende März 2018 aufgeschaltet werden. Damit wäre der Kanton Appenzell Ausserrhoden dann fortschrittlicher als beispielsweise die Stadt Zürich. Dort kann man einen Umzug zwar elektronisch anmelden, muss zum Schluss aber den Schriftenempfangsschein per Post dem Kreisbüro senden. (hc)

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