Appenzell Innerrhoden setzt sich digitale Ziele

3. November 2021, 12:52
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Die kantonale Regierung will mit den "Perspektiven 2022-2025" auch einen Schwerpunkt bei der Digitalisierung setzen.

Die Standeskommission von Appenzell Innerrhoden hat die "Perspektiven 2022-2025" verabschiedet. Darin gibt die Kantonsregierung einen Ausblick zu ihren Schwerpunktthemen und Leitzielen. In den nächsten vier Jahren stehe auch die staatliche Leistung im Fokus, heisst es darin. "Diese soll digitaler werden."
"Was an staatlichen Leistungen mit vertretbarem Aufwand digitalisiert werden kann, soll digital angeboten und erledigt werden können", so die Standeskommission.
Zur "Digitalen Verwaltung" nennt die Regierung Schwerpunkte, die unter Federführung der verschiedenen Departemente stehen: Ausbau des digitalen Verwaltungsangebots und der E-Government-Angebote, Einführung elektronische Steuererklärung, Weiterentwicklung Geoinformation, Ablösung Geschäftsverwaltung "Juris" der Gerichte und der Staatsanwaltschaft. Ein Portal für digitale Leistungen soll geprüft werden.
"Die Bedeutung digitaler Technologien im Bildungswesen wächst seit Jahren", schreibt die Standeskommission zu einem weiteren Schwerpunkt. Appenzell Innerrhoden will in den nächsten vier Jahren die "Nationale Digitalisierungsstrategie auf die Bedürfnisse im Bildungswesen des Kantons adaptieren". Lernende sollen mit einer sicheren digitalen Identität für den Bildungsraum (Föderation Edulog) ausgestattet werden.
Die "Perspektiven 2022-2025" sollen laut der Regierung "einen bewussten Anstoss für eine öffentliche Diskussion über den Kanton, seine Entwicklung und seine Ziele geben". Der Bericht wurde dem Grossen Rat überwiesen, welcher das Geschäft an der Dezembersession 2021 beraten wird.

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