Apple-Aktionärsklage endet mit Vergleich

11. September 2008, 11:46
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Apple-CEO Steve Jobs und eine Reihe weiterer aktueller und ehemaliger Manager des Unternehmens haben in einer Aktionärsklage, bei der es um falsch datierte Bonus-Optionen ging, einen Vergleich vorgeschlagen.

Apple-CEO Steve Jobs und eine Reihe weiterer aktueller und ehemaliger Manager des Unternehmens haben in einer Aktionärsklage, bei der es um falsch datierte Bonus-Optionen ging, einen Vergleich vorgeschlagen. Ohne eine Schuld einzuräumen, zahlen sie - oder vielmehr ihre Rechtsschutzversicherung - eine Summe von 14 Millionen Dollar. Der Vergleich muss noch von einem Gericht genehmigt werden, was aber Formsache sein sollte.
Das Geld erhalten jedoch nicht die Kläger. Wie das 'Wall Street Journal' berichtet, hatten einige Aktionäre die Klage im Namen von Apple selbst eingereicht. Die Vergleichssumme erhält darum erst einmal Apple, das Unternehmen, das so sozusagen gegen seinen eigenen CEO "gewonnen" hat - und indirekt fliesst ein Teil davon also irgendwie auch an Apple-Grossaktionär Steve Jobs zurück. Apple muss allerdings aus der Vergleichssumme den Aufwand der Staats- und Bundesanwälte bezahlen, welche die Klage vertreten haben, was gegen 9 Millionen Dollar kosten dürfte.
Das Gute für Apple ist, dass damit die letzte einer Serie von Klagen wegen der Datierung von Aktienoptionen beigelegt sein sollte. Die Klagen wurden eingereicht, nachdem Apple 2006 erklärt hatte, dass es zwischen 1997 und 2002 Fehler bei der Datierung von Optionen gegeben habe. (hjm)

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