Apple bremst Erwartungen an die iPhone-Nachfrage

2. Dezember 2021, 11:06
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Noch im Herbst ging der iPhone-Konzern davon aus, dass die Telefone im neuen Jahr wieder gefragter sind.

Aufgrund des Chip-Mangels musste Apple im Oktober sein Produktionsziel für die neuen iPhone-13-Modelle um 10 Millionen Stück nach unten korrigieren; von 90 auf 80 Millionen Geräte. Damals ging das Unternehmen offenbar noch davon aus, das Minus im neuen Jahr durch eine erhöhte Nachfrage auszugleichen.
Laut 'The Verge' hat Apple seinen Zulieferern nun mitgeteilt, dass dies wohl nicht der Fall sein werde. Man erwarte keinen Aufschwung punkto Nachfrage nach dem neuen iPhone 13. Im November hatte Apple schon die Produktion des iPads nach unten korrigieren müssen, dies wie beim iPhone ebenfalls aufgrund des globalen Halbleitermangels.
Zu den betroffenen Lieferanten Apples gehören unter anderem Broadcom und Texas Instruments. Von Ersteren bezieht Apple Drahtloskomponenten. TI liefert unter anderem Chips für die Stromversorgung der Bildschirme.

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