Apple bremst iPad-Produktion zugunsten des iPhones

2. November 2021, 16:14
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Der Chipmangel trifft den Konzern. Das Produktionsvolumen des iPads ging um 50% zurück.

Apple hat die iPad-Produktion stark reduziert, um für jene des iPhone 13 mehr Komponenten zur Verfügung zu haben. Dies berichtet 'Nikkei' unter Berufung auf nicht genannte Quellen. Die Produktion des iPads sei in den letzten zwei Monaten um 50% gegenüber den ursprünglichen Plänen von Apple zurückgegangen.
Im Oktober hatte 'Bloomberg' berichtet, Apple werde wegen des Halbleitermangels sein globales Produktionsziel für das neue iPhone 13 nicht erreichen und müsse dieses um bis zu 10 Millionen Stück nach unten korrigieren.
Laut 'Nikkei' priorisiere das Unternehmen nun die Produktion des iPhone 13, weil es eine stärkere Nachfrage nach dem Smartphone erwartet als nach dem Tablet. Vor allem für westliche Märkte rechnet Apple mit einem stärkeren Absatz des iPhones.
Die iPad- und iPhone-Modelle haben eine Reihe von Komponenten gemeinsam, darunter sowohl Kern- als auch Peripheriechips. Dies ermöglicht es Apple, in bestimmten Fällen Komponenten in der Fertigung zwischen verschiedenen Geräten zu verschieben.

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