Apple, EMC, Microsoft und Oracle kaufen gemeinsam Novell-Patente

17. Dezember 2010, 11:19
  • international
  • microsoft
  • apple
  • oracle
image

Im Rahmen --/frontend/insideit?_d=_article&site=ii&news.

Im Rahmen der vor drei Wochen angekündigten geplanten Übernahme von Novell durch Attachmate wurde auch angekündigt, dass eine grosse Zahl an Patenten an ein "von Microsoft geführtes" Konsortium namens CPTN Holdings LLC verkauft werden soll.
Aus einem vom Softwarepatentrechtsspezialisten Florian Müller ausgegrabenen Eintrag auf den Webseiten des deutschen Bundeskartellamts geht nun hervor, wer die übrigen Unternehmen sind, die hinter CPTN stehen: Apple, EMC und Oracle.
Es ist also ein recht gewichtiges und auch ungewöhnliches Team, welches gewillt ist, immerhin 450 Millionen Dollar für die 882 Novell-Patente zu bezahlen, welche erworben werden sollen.
Noch ist aber unbekannt, welche Patente genau auf der Liste stehen, und damit sind auch Spekulationen über die Absichten der Mitglieder des Joint Ventures schwierig. Anfangs war der Verdacht geäussert worden, dass Microsoft einige der Patente nützen könnte, um weitere Lizenzansprüche gegenüber Linux-Usern geltend zu machen. Apple, EMC und Oracle waren in der Vergangenheit zwar eher noch aggressiver als Microsoft, wenn es um die Durchsetzung eigener Patentansprüche ging, es ist aber schwer abzuschätzen, wo der gemeinsame Nenner aller vier Unternehmen liegen könnte. (hjm)

Loading

Mehr zum Thema

image

Deutsche Telekom wird T-Systems nicht los

Die Verhandlungen zum Verkauf der IT-Dienstleistungssparte sind laut einem Medienbericht gescheitert.

publiziert am 22.9.2022
image

RZ-Ausfälle kosten schnell mal mehr als 1 Million Dollar

Eine internationale Studie zeigt, dass die Betreiber auch im nachhaltigen Umgang mit Strom und Wasser noch Verbesserungs­potenzial aufweisen.

publiziert am 22.9.2022
image

Nach Angriff warnt Revolut vor Phishing-Kampagne

Bei einem Cyberangriff auf das Fintech-Unternehmen sollen sich Hacker Zugang zu zehntausenden Kundendaten verschafft haben. Revolut bestätigt den Abfluss von Daten.

publiziert am 22.9.2022
image

UK-Behörde untersucht Cloud-Dienste von Microsoft, Amazon und Google

Die britische Medienaufsichtsbehörde Ofcom will die Marktposition der US-Hyperscaler untersuchen und herausfinden, ob es wettbewerbsrechtliche Bedenken gibt.

publiziert am 22.9.2022