Apple: iPhones und iTunes laufen, der Rest harzt

24. Juli 2013, 09:22
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Apples Umsatz stagniert zum ersten Mal seit zehn Jahren.

Apples Umsatz stagniert zum ersten Mal seit zehn Jahren.
Apple hat für das dritte Quartal seines Geschäftsjahres 2013, das am 29. Juni zu Ende ging, eine ziemlich durchmischte Bilanz vorzuweisen. Einerseits konnte Apple 20 Prozent mehr iPhones verkaufen, als im dritten Quartal des Vorjahres, und machte damit 15 Prozent mehr Umsatz. Dies übertraf die Erwartungen der Marktbeobachter. Auf der Positivseite kann Apple auch den Umsatz mit Musik, Videos und Apps auf iTunes verbuchen, der im Jahresvergleich um 25 Prozent stieg.
Auf der anderen Seite stehen die iPads. Nach Stückzahlen gemessen sanken die Verkäufe im Jahresvergleich um 14 Prozent, der Umsatz brach sogar um 27 Prozent ein. Auch Mac-Computer konnte Apple weniger absetzen, als vor einem Jahr, der Umsatz blieb allerdings in etwa gleich. Reine MP3-Player sind eine Geräteklasse, die heutzutage immer mehr an Bedeutung verliert. Diesem Trend können sich auch Apples iPods nicht entziehen, deren Absatz um 32 Prozent fiel.
Insgesamt erzielte Apple in seinem dritten Quartal einen Umsatz von 35,3 Milliarden Dollar, ein Prozent mehr als vor einem Jahr. Der Reingewinn sank um 22 Prozent auf 6,9 Milliarden Dollar.
Apple konnte mit seinem Quartzalsumsatz die in letzter Zeit stark zurückgenommenen Erwartungen von Analysten leicht übertreffen. Trotzdem ist das Wachstum von nur einem Prozent das mit Abstand tiefste Wachstum im Jahresvergleich seit mehr als zehn Jahren. Im zweiten Quartal 2003 verzeichnete Apple zum bisher letzten Mal einen Umsatzrückgang. Der Umsatz betrug damals allerdings noch vergleichsweise bescheidene 1,5 Milliarden Dollar. (hjm)

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