Apple-Swift wird Open Source

9. Juni 2015, 08:40
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Neben dem neuen Streaming-Dienst von Apple verkündete Tim Cook an der gestrigen Keynote eine ganze Reihe weiterer Neuigkeiten.

Neben dem neuen Streaming-Dienst von Apple verkündete Tim Cook an der gestrigen Keynote eine ganze Reihe weiterer Neuigkeiten.
An der WWDC-Konferenz von Apple wurde gestern in San Francisco unter anderem bekannt, dass die zweite Version von Watch OS nativ Apps ausführen wird – bisher liefen diese nicht direkt auf der Uhr, sondern auf dem iPhone. Darüber hinaus erhalten Entwickler Zugriff auf Sensoren der Uhr.
Alle SDKs in einem Paket
Für Entwickler auch neu ist, dass die bisher getrennten Entwicklungsumgebungen für iOS, OS X und Watch OS in einem Programm zusammengeführt werden. Damit muss auch die 99 US-Dollar teure Gebühr für den jeweiligen Zugriff nur noch einmal gezahlt werden.
Inhaber von Einzel-Lizenzen wurden bereits upgraded und haben nun Zugriff auf alle Entwickler-Plattformen. Wer für mehrere Gebühren entrichtet hat, bekommt eine automatische Laufzeitverlängerung.
Swift 2 mit neuen Features
Die Programmiersprache Swift bekommt unter anderem einen schnelleren Compiler und ein erweitertes Error Model spendiert. Zudem kann das aktuelle SDK den Code auf die Kompatibilität mit verschiedenen iOS-Versionen prüfen.
Auch die Syntax erlebt mit neuen Objective-C-Features einige Verbesserungen. Die vielleicht wichtigste Ankündigung ist aber, dass Swift noch im Lauf dieses Jahres als Open Source veröffentlicht werden soll. Der genaue Termin ist noch nicht bekannt.
Metal auch für OS X
Das neue OS X namens El Capitan wird das aktuelle Yosemite ablösen. Auf El Capitan freuen dürfen sich vor allem Entwickler von grafikintensiven Programmen. Denn mit El Capitan wird auch die Metal-API von iOS auf OS X Einzug halten. Die Verbindung von OpenGL und OpenCL verspricht bis zu fünfzig Prozent schnellere Renderzeiten für Produkte wie Games oder auch die Adobe-Familie. Und auch an der User-Front bewegt sich so einiges:
Google auf den Fersen
Das iPhone kann künftig aus E-Mails automatisch Termine erstellen und Apple News präsentiert dem User personalisierte Nachrichten. Eine offensichtliche Attacke auf Google, das diese Funktionen mit Google Inbox und Google Now bereits anbietet.
Apple Pay schafft es über den grossen Teich
Apple Pay wird künftig auch in Grossbritannien verfügbar sein, etwa im öffentlichen Verkehr Londons. Und in den USA kann man künftig die dort sehr populären Treue-Karten einbinden.
Apple greift Spotify an
Apple geht im Musikgeschäft in die Offensive mit neuen Online-Diensten. Zum neuen Apple Music gehört unter anderem ein Streaming-Service für 9,99 Dollar im Monat. Ausserdem startet Apple das kostenlose Internet-Radio Beats One, das in 100 Ländern verfügbar sein wird. Dafür warb Apple unter anderem den Radio-DJ Zane Lowe bei der BBC ab. Der neue Musikdienst geht am 30. Juni an den Start. (sda/mik)

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