Apple und HTC knabbern an den Marktanteilen von RIM

29. April 2011, 16:22
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Der kanadische Blackberry-Hersteller Research In Motion (RIM) muss zum Abschluss des ersten Quartals eine deutliche Gewinnwarnung herausgeben.

Der kanadische Blackberry-Hersteller Research In Motion (RIM) muss zum Abschluss des ersten Quartals eine deutliche Gewinnwarnung herausgeben. Grund dafür ist eine geringere Nachfrage. Die Kanadier gehen davon aus, dass sie zum Abschluss des ersten Quartals zwischen 13,5 und 14,5 Millionen Smartphones verschickt haben werden. Zudem seien vermehrt günstigere Modelle gefragt worden.
An der Börse brach der Aktienkurs von RIM am Freitagmorgen um fast 14 Prozent ein. Das Wall Street Journal zitierte den Cormark Securities- Analysten Richard Tse dahingehend, dass die Gewinnwarnung ein deutlicher Hinweis auf eine Serie von strategischen und operativen Fehltritten darstelle. Marktbeobachter sehen im iPhone von Apple und Smartphones mit Googles Betriebssystem Android eine harte Konkurrenez für die Blackberrys von RIM.
HTC legt zu
Einer der Hersteller, die auf Android setzen, ist High Tech Computer (HTC). Der Konzern aus Taiwan hat das erste Quartal des laufenden Jahres mit einem massiven Umsatzzuwachs von 178 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal abgeschlossen. Insbesondere in den USA seien die HTC-Smartphones gefragt, teilte der Konzern mit. Man erwarte fürs ganzes laufende Jahr ein starkes Wachstum. (pk)

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