Apple und Qualcomm begraben Kriegsbeil, der Verlierer ist Intel

17. April 2019, 09:29
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Apple und der Chipkonzern Qualcomm haben ihren mehr als zwei Jahre langen Patentstreit beigelegt.

Apple und der Chipkonzern Qualcomm haben ihren mehr als zwei Jahre langen Patentstreit beigelegt. Alle gegenseitigen Klagen werden fallengelassen, wie die beiden Unternehmen mitteilten. Apple werde eine Zahlung an Qualcomm leisten, hiess es. Ein Betrag wurde aber nicht genannt.
Zudem werde eine Patentvereinbarung für zunächst sechs Jahre abgeschlossen. Die Konditionen wurden ebenfalls nicht mitgeteilt.
Apple hatte Qualcomm Anfang 2017 verklagt. Apple warf Qualcomm vor, zu hohe Lizenzen für seine Patente zu verlangen und den Wettbewerb zu behindern. Qualcomm konterte mit dem Vorwurf, in Apple-Geräten würden von dem Konzern erfundene Technologien ohne Patentlizenz genutzt.
Nicht der lachende sondern der leidende Dritte nach der Einigung der beiden Streithähne ist Intel. Apple hatte nach dem Ausbruch des Streits begonnen, immer mehr Smartphone-Modem-Chips von Intel zu beziehen. Diese Aufträge dürften nun in näherer Zukunft wieder wegfallen. Intel hat aufgrund der Einigung auch bereits seine Pläne fallen gelassen, ab dem kommenden Jahr 5G-Modems für iPhones zu produzieren. (hjm/sda)

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