Apple veröffentlicht neue Details zum Datenschutz

29. September 2015, 15:07
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Apple setzt nach eigenen Angaben auf breiter Front nach dem Zufallsprinzip erzeugte Gerätekennungen ein, um die Privatsphäre der Nutzer seiner Online-Dienste zu sichern.

Apple setzt nach eigenen Angaben auf breiter Front nach dem Zufallsprinzip erzeugte Gerätekennungen ein, um die Privatsphäre der Nutzer seiner Online-Dienste zu sichern. So sei etwa die Karten-App so ausgerichtet, dass keine Bewegungsprofile entstehen, erläuterte Apple am Dienstag auf seiner neu verfassten Website zum Datenschutz.
Dafür erkenne die Anwendung die Nutzer nur über eine zufällige ID, und die Routendaten würden in mehrere Segmente aufgeteilt, um Informationen über Startpunkt und Ziel voneinander zu trennen. Auch bei anderen Online-Funktionen, bei denen Daten ausgewertet werden, werde die Identität der Benutzer durch anonyme Kennungen verschleiert.
Apple setzt damit den Kurs fort, den Datenschutz zum Verkaufsargument zu machen. Konzernchef Tim Cook versucht schon seit über einem Jahr, sich auf diese Weise von Konkurrenten wie Google mit seinem dominierenden Smartphone-Betriebssystem Android abzuheben. (sda/hjm)

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