Apple: Wenn 51 Milliarden Dollar zu wenig sind

27. April 2016, 12:13
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Es kann nicht immer aufwärts gehen ?-auch nicht bei Apple.

Es kann nicht immer aufwärts gehen - auch nicht bei Apple.
Zum ersten Mal nach 51 aufeinanderfolgenden Quartalen Wachstum muss der erfolgsverwöhnte iPhone-Hersteller einen Umsatzrückgang hinnehmen. Im ersten Quartal 2016, das Apple am 26. März abschloss, betrug der Umsatz mit 50,6 Milliarden Dollar knapp 13 Prozent weniger als im Vorjahresquartal. Der Umsatz in Europa ging um 5,5 Prozent auf rund 11,5 Milliarden Dollar zurück. Der Nettogewinn sank im Jahresvergleich um über 20 Prozent auf 10,5 Milliarden Dollar. Der Aktienwert des US-Unternehmes ging nachbörslich um acht Prozent zurück und fiel zwischenzeitlich unter die Marke von 100 Dollar.
Rückläufiger iPhone-Absatz
Der Hardware-Absatz des Konzerns verringerte sich durch die Bank. Im vergangenen Quartal verkaufte Apple 16,3 Prozent weniger iPhones als im Vorjahr. Der iPad-Absatz ging um fast 20 Prozent und der Mac-Absatz um 12 Prozent zurück. Einzig im Bereich Services kann Apple den Umsatz steigern und zwar um 20 Prozent auf knapp sechs Milliarden Dollar. Damit wächst dieser Bereich hinter den iPhones zur zweitstärksten Einkommensquelle für den Konzern.
Mit 51,2 Millionen verkauften iPhones, die einen Umsatz von 32,9 Milliarden Dollar generierten, wurden die Erwartungen der Analysten zwar leicht übertroffen, dennoch ist es der erste Rückgang seit dem iPhone-Verkaufsstart im Jahr 2007. Apple hat nicht nur mit einem langsamer wachsenden Gesamtmarkt zu kämpfen; Auch die günstigere Konkurrenz aus Asien macht dem Hersteller zu schaffen. Der Gesamtumsatz im Grossraum China ging im Jahresvergleich um 26 Prozent zurück. (kjo)

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