Apple will sich für Entwickler öffnen

23. Juni 2020, 12:26
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An der WWDC-Konferenz gab der Konzern neben anderen Neurungen bekannt, den Zugang zum App Store zu vereinfachen.

Apple wolle seinen "23 Millionen Developern helfen, die Apps von morgen zu entwickeln", kündigte der Tech-Riese in einer Mitteilung zu seiner "Worldwide Developers Conference" (WWDC) an, die virtuell über die Bühne ging.
Man werde zwei Veränderungen an den Richtlinien vornehmen, um Apps im App Store zuzulassen, heisst es weiter. In Zukunft würden Entwickler nicht nur Berufung einlegen können, wenn eine App gegen eine bestimmte Richtlinie verstosse, sondern sie können auch die Richtlinie selbst "anfechten". Zweitens würden bei Apps, die bereits im App Store vertreten sind, Fehlerbehebungen nicht mehr wegen Richtlinienverstössen verzögert – ausser bei rechtlichen Verstössen. "Die Entwickler werden stattdessen in der Lage sein, das Problem in ihrer nächsten Einreichung anzusprechen", verspricht Apple.
Ein neues StoreKit-Tool in Xcode werde es Entwicklern ermöglichen, die Einrichtung von Abonnements, In-App-Käufen und sogar Rückerstattungen zu simulieren. Apple werde zudem künftig gleich im App Store anzeigen, welche Daten eine Anwendung sammelt und mit wem sie geteilt werden. Zudem würden auch bestehende Konten bei Apps und Online-Diensten auf den Login mit Apple umgestellt werden, bei dem der Konzern auf Wunsch die E-Mail-Adresse verschleiern werde.

Apple nimmt Abschied von Intel

Neben Neuerungen für das iPhone-Betriebssystem iOS 14 gab Apple auch die Testphase für das macOS 11 Betriebssystem "Big Sur" bekannt, welches im Herbst veröffentlicht werden dürfte. Damit würden Entwicklern "leistungsstarke neue APIs und eine grössere Kontrolle über das Verhalten ihrer Anwendungen" geboten.
Apple kündigte an der WWDC auch den seit längerem erwarteten Verzicht auf Intel-Chips an. Künftig sollen alle Geräte mit eigenen Prozessoren ausgestattet werden, die auf der Architektur von ARM basieren. Die ersten Macs mit den neuen Chips sollen Ende des Jahres auf den Markt kommen, kündigte Konzernchef Tim Cook an. Apple rechne damit, dass der Übergang zwei Jahre dauern werde, sagte Cook. Zugleich sollen Macs mit Intel-Chips weiterhin unterstützt werden

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