Apples Ausrede: Leopard verspätet wegen iPhone

13. April 2007, 09:00
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Nicht nur Microsoft kann die Lancierung von Betriebssystemen verschieben: Mac OS X 10.5 "Leopard" kommt erst im Oktober. Das iPhone hingegen wie geplant im Juni.

Nicht nur Microsoft kann die Lancierung von Betriebssystemen verschieben: Mac OS X 10.5 "Leopard" kommt erst im Oktober. Das iPhone hingegen wie geplant im Juni.
Apple mag es philosophisch. In einem knappen Statement von gestern schreibt der Mac-Bauer, das Leben bestehe aus Kompromissen. Der milliardenschwere Konzern musste sich offensichtlich entscheiden, ob nun das iPhone oder das neuste Betriebssystem Mac OS X 10.5 "Leopard" rechtzeitig fertig gestellt werden soll. Apple hat sich für das wahrscheinlich am sehnlichsten erwartete Produkt entschieden: iPhone kommt wie geplant Ende Juni, Leopard hingegen erst im Oktober.
Das neuste Apple-Betriebssystem sollte ursprünglich schon diesen Frühling lanciert werden. Ende März war bereits durchgesickert noch nicht fertig, das die Installation von Windows auf Macs erlaubt. Andere meinten, Leopard sei einfach noch nicht stabil genug.
Laut Apple ist der Grund ganz einfach: Wegen dem iPhone mussten Entwicklungs-Ressourcen von der OS-Abteilung "ausgeliehen" werden. An der "Worldwide Developers Conference" vom 11. bis 15. Juni in San Francisco wird nun also nicht das fertige Produkt, sondern eine weitere Vorab-Version präsentiert, die von Entwicklern weiter getestet werden kann.
Das aktuellste Apple-Betriebssystem, der "Tiger" Mac OS X 10.4, wurde vor ziemlich genau zwei Jahren lanciert. Apple meint, es lohnt sich, bis Oktober auf Leopard zu warten. (mim)
(Bild: So hübsch sieht die Leopard-Disc aus)

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