Arbeitnehmer greifen nach wie vor auf private Smartphones zurück

29. November 2016, 15:58
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Eine Mehrheit der Angestellten greift für die Arbeit auf das private Smartphone zück.

Eine Mehrheit der Angestellten greift für die Arbeit auf das private Smartphone zück. Dies geht aus einer Befragung von Gartner unter knapp 10'000 Teilnehmer aus den USA, Grossbritannien und Australien hervor.
80 Prozent der befragten Angestellten gaben bei der Befragung an, dass sie eines oder mehr Geräte von ihrem Arbeitgeber erhalten - am häufigsten ein Desktop PC. Die Verbreitung von Notebooks ist laut Gartner noch nicht sehr gross, steigt aber langsam an. 36 Prozent erhalten ein Notebook von ihrem Arbeitgeber. Die Verbreitung werde vor allem wegen der Verbreitung von Touch- und Windows-10-Geräten weiter steigen. Im Gegensatz zu der weiten Verbreitung von PCs hinkt die Verbreitung von Smartphones am Arbeitsplatz hinterher. Gerade einmal einer von fünf der Befragten gab an, ein Smartphone vom Arbeitgeber zu haben. Mehr als die Hälfte der Angestellten, die für ihre Arbeit ein Smartphone verwenden, verlässt sich für die Arbeit ausschliesslich auf das private Smartphone.
Die Nutzung von privaten Endgeräten am Arbeitsplatz ist nicht neu – Stichwort: Schatten-IT. Langsam aber habe sich diese Praxis zum Standard entwickelt. Zwei Drittel der von Gartner befragten Arbeitnehmer gab an, ein privates Gerät für die Arbeit zu verwenden, davon am häufigsten ist es ein Smartphone oder Phablet.
In Zeiten des mobilen Arbeitens überrasche die geringe Verbreitung von mobilen Endgeräten wie Notebooks, Tablets und Smartphones, schreibt der Unternehmensberater weiter. Es stimme zwar, dass die Kosten für Unternehmen schnell hoch werden, wenn sie ihren Angestellten Smartphones zu Verfügung stellen. Korrekt eingesetzt aber, können mobile Geräte die Produktivität steigern, was wiederum die höheren Kosten rechtfertige. (kjo)

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