Ascom drängt ins Gesundheitswesen

19. August 2015, 09:57
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Ascom will gross im Informatikgeschäft --http://www.

Ascom will gross im Informatikgeschäft für das Gesundheitswesen mitmischen. Vor allem in die Sparte Wireless Solutions mit sicherer drahtloser Kommunikation investiert das Unternehmen. Die andere Sparte hingegen will das Unternehmen möglicherweise abstossen.
Möglicher Verkauf der Sparte Network Testing
Ascom überprüft "strategische Optionen" für die Sparte Network Testing, die sich auf das Optimieren von Mobilfunknetzen spezialisiert hat. Diese Optionen umfassen laut Ascom-Chef Fritz Mumenthaler strategische Allianzen, Fusionen, Joint Ventures oder auch einen möglichen Verkauf. "Die Märkte, in denen Network Testing tätig ist, konsolidieren immer schneller und an diesem Prozess wollen wir aktiv teilnehmen", sagte Mumenthaler vor den Medien.
Die Division wies in der ersten Jahreshälfte zwar ein Umsatzwachstum aus, die Profitabilität aber verringerte sich. Vom Spartenumsatz blieben nur 0,7 Prozent als Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA). Bei der Publikation der vorläufigen Halbjahreszahlen Ende Juli war noch die Rede von rund einem Prozent gewesen, nach 4,4 Prozent im Vorjahr.
Neben geplanten zusätzlichen Investitionen drückte auch eine "hinter den Erwartungen" ausgefallene Geschäftsentwicklung der Produkteinheit "Systeme und Lösungen" auf die Marge. Im Grossen und Ganzen bewegten sich die Halbjahreszahlen des Ascom-Konzern im Rahmen der bereits vor einigen Wochen publizierten vorläufigen Zahlen. Mit dem Wachstum sieht sich Ascom auf Kurs, wie es im Bericht zum Halbjahresergebnis heisst.
Der Konzerngewinn kletterte um etwa einen Drittel auf rund 11 Millionen Franken. Der Betriebsgewinn vor Amortisationen und Abschreibungen (EBITDA) im Kerngeschäft stieg um fast einen Viertel auf 20,6 Millionen Franken. Den Umsatz im Kerngeschäft steigerte der Spezialist für Funktechnik- und Netzwerktestsysteme um 4,2 Prozent auf rund 201,6 Millionen Franken. (sda/kjo)

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