Ascom macht Gewinn trotz rückläufigem Umsatz

18. August 2017, 10:58
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Nach Umsatzeinbussen und Verlusten im ersten Halbjahr 2016 – noch 146,5 Millionen Franken. Der Auftragseingang stagnierte im ersten Semester bei 158 Millionen Franken.
Trotz des rückläufigen Umsatzes und ungeachtet dessen, dass im ersten Halbjahr 2017 zusätzliche Softwareentwickler und Vertriebsleute eingestellt wurden, habe man den Betriebsgewinn von 13,1 Millionen Franken auf 13,9 Millionen Franken gesteigert, heisst es in einer Mitteilung. Dazu dürfte beigetragen habe, dass das verlustreiche Geschäfts mit Testsystemen für Mobilfunknetze weggefallen ist. Die Sparte hatte im Vorjahreszeitraum das Konzernergebnis um 5,6 Millionen Franken in den roten Bereich gedrückt. So erreichte Ascom im ersten Semester 2017 nun wieder einen Nettogewinn von 6,6 Millionen Franken.
Ascom spricht davon, ein solches Ergebnis erwartet zu haben. Man habe sowohl im Gesundheitsbereich wie auch im Unternehmenssektor bedeutende Aufträge gewonnen, neue Partnerverträge geschlossen und einen gute Entwicklung im OEM-Geschäft gesehen. Ausserdem seien mehrere neue Produkte und Lösungen in den letzten sechs Monaten eingeführt worden.
Weiter sei abzusehen, dass traditionell auch 2017 das Geschäft im zweiten Halbjahr stärker ausfallen werde. Zudem würden dann auch eingeleitete strategische und operative Massnahmen immer mehr greifen, während "im ersten Halbjahr 2017 noch die Nachwirkungen der OneCompany-Implementierung zu spüren waren und der Auswahlprozess für neue erfahrene Mitarbeitende lief". Der Umbau zum Health-Care-Unternehmen war bekanntlich 2015 gestartet worden.
Berücksichtige man den positiven Ausblick für das zweite Halbjahr 2017 könne man für das Gesamtjahr 2017 ein Umsatzwachstum von drei bis sechs Prozent bestätigen, so Ascom. Das gelte auch für die bereits kommunizierten Mittelfristziele für 2020.
Mit den Halbjahreszahlen hat Ascom zudem auf einen Wechsel in der Geschäftsleitung hingewiesen. Neu amtet seit dem 1. August Anette Weber als Finanzchefin. Sie folge auf Judith Bischof, die das Unternehmen nach sechs Jahren per Ende Januar 2018 verlassen wird, so die Mitteilung. (vri/sda)

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