Ascom steigert den Umsatz in der Corona-Krise leicht

17. Juli 2020, 12:52
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Man ernte im ersten Halbjahr 2020 die Früchte einer neuen Struktur, teilt der Konzern mit. Der Umbau ist eine Reaktion auf schlechte Zahlen 2019.

Ascom hat im ersten Halbjahr 2020 einen Nettoumsatz von 133,4 Millionen Franken erzielt. Im Vergleich mit dem Vorjahr sei dies ein Plus von 2,8%. Dies teilt der börsennotierte Konzern im Rahmen der Freigabe der vorläufigen Gesprächszahlen mit. Zudem habe man die Profitabilität verbessert und bei einer EBITDA-Marge von 6,3% einen operativen Gewinn (EBITDA) von 8,4 Millionen erzielt.
Auf Gruppenstufe erwartet man einen "kleinen Verlust" von 300'000 Franken für das erste Halbjahr 2020. Im Vorjahreszeitraum verzeichnete der Ascom einen Konzerngewinn von 8,3 Millionen Franken, weil der Technologiepark Teningen in Deutschland verkauft wurde.
Die zügige Implementierung der neuen Gruppenstruktur mit Fokus auf eine schlanke und einfache Organisation habe erste Effekte gezeigt, schreibt Ascom in einer Mitteilung. Bei der Präsentation der Jahreszahlen im Januar hatte man noch einen "Rückschlag" vermelden müssen: Der Umsatz war 2019 um 8,5% geschrumpft. Damals wurde kommuniziert, dass Ascom per 1. Februar 2020 eine neue Konzernstruktur einführen und jährlich 10 bis 15 Millionen Franken sparen will.
Ziel für 2020 bleibt ein tiefes einstelliges Umsatzwachstum und eine hohe einstellige EBITDA-Marge. Die Einschätzung basiert laut Ascom auf den Fortschritten in der Transformation und der Annahme, dass die Corona-Krise sich nicht nochmals zuspitzt.

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