Asus als Konjunktur-Frühlingsschwalbe?

26. August 2009, 12:22
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Asutek Computers, meist schlicht Asus genannt, hat im zweiten Quartal dieses Jahres einen heftigen Gewinneinbruch erlitten und ist sogar leicht in die roten Zahlen gerutscht.

Asutek Computers, meist schlicht Asus genannt, hat im zweiten Quartal dieses Jahres einen heftigen Gewinneinbruch erlitten und ist sogar leicht in die roten Zahlen gerutscht. Trotzdem hat der taiwanische Konzern, einerseits PC-Hersteller und andererseits immer noch der grösste Motherboardhersteller der Welt, mit positiven Prognosen für das laufende Quartal viele Finanzanalysten erfreut, wie das 'Wall Street Journal' berichtet. Viele von Ihnen erwarten, dass die ersten konkreten Zeichen für ein Anziehen der IT-Konjunktur von den asiatischen Komponentenherstellern kommen werden.
Der operative Gewinn von Asus brach im abgelaufenen Quartal - bei einem Umsatzrückgang um 16 Prozent auf 49 Milliarden taiwanische Dollar - um 99 Prozent (!) ein. Dazu kamen noch Währungsverluste von fast einer Milliarde taiwanesischer Dollar, so dass unter dem Strich ein Verlust von 131 Millionen taiwanischen Dollar – knapp 5 Millionen Franken – resultierte.
Für das dritte Quartal erwartet Asus aber eine deutliche Steigerung der Nachfrage: Das Unternehmen hofft, rund 1,8 Millionen Notebooks ausliefern zu können, die Hälfte mehr als noch im zweiten Quartal. Bei dem Motherboards erwartet Asus einen Absatz von 5,5 bis 6 Millionen Stück, nach knapp fünf Millionen im zweiten Quartal. (hjm)

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