Asus lanciert "Eee Pad" und "Eee Tablet"

31. Mai 2010 um 14:00
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Asus hat heute, bereits im Vorfeld der Computex Taipei seine Messeneuheiten vorgestellt.

Asus hat heute, bereits im Vorfeld der Computex Taipei seine Messeneuheiten vorgestellt. Dabei fällt das Unternehmen mit einer ungewöhnlichen Interpretation des Begriffs "Tablet" auf. Denn beim "Eee Tablet" handelt es sich nicht etwa um einen Mobilcomputer, sondern um die Antwort von Asus auf den Kindle. Dabei gehen die Taiwaner einen originellen Weg und kombinieren einen E-Book-Reader mit Notizbuchfunktionen.
Doch auch das iPad bekommt Konkurrenz vom taiwanesischen Hersteller. Dieser bringt sein "Eee Pad" gleich in Zehn- und Zwölf-Zoll-Format auf den Markt.
Multimedia-Pad
Das Zwölf-Zoll-Gerät Eee Pad EP121 ist Asus zufolge als vielseitiges Gerät gedacht, das als Multimedia-Player, Kompaktcomputer und E-Reader dienen kann. Wie das Unternehmen als Seitenhieb auf Apple betont, sei das eigene Modell problemlos auch zu Multitasking in der Lage. Um das möglich zu machen, setzt das EP121 auf einen Intel-CULV-Prozessor vom Type Core 2 Duo und Windows 7 Home Premium als Betriebssystem. Die Akkulaufzeit soll bis zu zehn Stunden betragen.
Neben einer virtuellen Touchscreen-Tastatur stellt Asus für das grössere Eee Pad auch einen Hybrid aus Dockingstation und Keyboard als Eingabegerät in Aussicht. Nicht nur in den Ausmassen etwas kompakter ist indes das zehnzöllige Eee Pad EP101TC. Denn das Gerät nutzt laut Asus mit Windows Embedded Compact 7 den Nachfolger von Windows CE als Betriebssystem.
Notiz-Tablet
Das "Eee Tablet" ist Asus zufolge nucht nur ein E-Book-Reader sondern gleichzeitig auch ein empfindliches und präzises digitales Notiz-Gerät, das dem User das Gefühl vermittle, auf Papier zu schreiben. Gleichzeitig verspricht es einen schnellen Seitenaufbau in nur 0,1 Sekunden. Die Akkulaufzeit des Geräts wird mit zehn Stunden angegeben, was an reine E-Reader nicht heran kommt.
Mit dem Gerät zielt Asus unter anderem auf den Bildungsbereich ab. In den E-Reader ist dazu auch eine Zwei-Megapixel-Kamera verbaut. Damit ist es dem Unternehmen zufolge möglich, Aufnahmen beispielsweise von Vorlesungs-Präsentationsfolien zu machen, die dann direkt mit Kommentaren
versehen werden können. Um Inhalte mit PC oder Notebook auszutauschen, kann eine USB-Verbindung oder eine MicroSD-Karte genutzt werden. (pte/hjm)

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