Asus und Gigabyte gründen Jointventure

9. August 2006, 11:34
  • international
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Herstellungspotential für 250 Millionen Motherboards im Jahr.

Herstellungspotential für 250 Millionen Motherboards im Jahr.
Die taiwanischen Motherboard-Hersteller Gigabyte Technology und Asustek (Asus) haben gestern die Gründung eines Jointventures angekündigt. In den vergangenen Tagen war von der Presse spekuliert worden, dass Asus den Konkurrenten übernehmen wolle. Im Rahmen einer strategischen Allianz sollen unter der Marke Gigabyte Motherboards und Grafikkarten hergestellt werden. Die bisherigen Marken sollen erhalten bleiben. Das Startkapital beträgt rund 250 Millionen Dollar. Gigabyte hält eine Mehrheit von 51 Prozent, Asus 49 Prozent.
Das neue Unternehmen wird ab Januar 2007 operativ werden. Der Verwaltungsratspräsident wird aus den Reihen von Gigabyte kommen, so wie auch die restlichen vier Verwaltungsratsmitglieder. Asus wird zwei Vertreter im Verwaltungsrat haben. Asus verkaufte gemäss der taiwanischen Zeitung 'DigiTimes' vergangenes Jahr 52 Millionen Mainboards. Das Unternehmen sei jedoch in der Lage, das Fünffache davon zu produzieren.
Das Jointventure soll den beiden Unternehmen helfen, die Marktposition gegenüber den Konkurrenten Elitegroup Computer Systems, MSI und Foxconn zu stärken. Die meisten internationalen PC-Hersteller lassen ihre Geräte von OEM-Herstellern (Originalausrüstungs-Hersteller) produzieren und verkaufen sie dann unter eigenem Brand. (mim)

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