Asus will mit Kulleraugen die Haushalte erobern

30. Mai 2016 um 05:35
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__Noch ein digitaler Assistent für das Smart Home - Dieser kann sich aber bewegen.

Noch ein digitaler Assistent für das Smart Home - Dieser kann sich aber bewegen.
Der taiwanische Elektronik-Konzern Asus will mit einem sprechenden Roboter ins Geschäft mit dem vernetzten Zuhause einsteigen. Der kleine Roboter "Zenbo" ist mit seinem runden Gehäuse mit Rädern und seinem Touchscreen-"Gesicht", das auch "Emotionen" azsdrücken kann, extrem auf herzig getrimmt.
Trotzdem kommt er offensichtlich nicht bei allen an. 'The Verge'-Mann Rich McCormick beschreibt ihn als iMac G4, der auf einem Sony Rolly (einem "tanzenden" Musikpplayer) reitet. Ausserdem zerre ihm die Stimme "Zenbo" irgendwie bereits jetzt an seinen Nerven.
Der heute auf der Messe Computex vorgestellte Roboter soll in den USA knapp 600 Dollar kosten. Er kann Fragen beantworten, auf Sprachbefehl vernetzte Technik im Haus bedienen oder Informationen wie zum Beispiel Kochrezepte aus dem Internet abrufen. Ausserdem kann man bei ihm Online-Bestellungen aufgeben. Damit schliesst "Zenbo" von den Funktionen her an Geräte wie Amazons Lautsprecher "Echo" - nur eben beweglich und mit Display.
Digitale Assistenten für alle Lebensbereiche mit künstlicher Intelligenz im Hintergrund gelten als der neue grosse Trend in der Technologieindustrie. Auf dem Markt sind bereits auch mehrere Roboter für Zuhause und die Dienstleistungsbranche. Am bekanntesten ist "Pepper" von der französischen Firma Aldebaran, die dem japanischen Telekom-Konzern Softbank gehört.
Asus sucht nach neuen Wachstumsfeldern, während der PC-Markt schrumpft und sich das Geschäft mit Smartphones abkühlt. Zugleich präsentierte die Firma am Montag auch das neue ultra-dünne Notebook ZenBook 3. (hjm/sda)

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