Atari meldet sich zurück

8. Juni 2011, 13:51
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    Während Nintendo und Sony auf der Spielemesse E3 mit Neuigkeiten für Aufmerksamkeit sorgten, will Atari, für viele Fans lange der Inbegriff des Gaming, ein Comeback wagen und versucht es mit der Neuerfindung der etwas aus der Mode gekommenen eigenen Spieleklassiker wie "Pong", "Battlezone" und "Aste

    Während Nintendo und Sony auf der Spielemesse E3 mit Neuigkeiten für Aufmerksamkeit sorgten, will Atari, für viele Fans lange der Inbegriff des Gaming, ein Comeback wagen und versucht es mit der Neuerfindung der etwas aus der Mode gekommenen eigenen Spieleklassiker wie "Pong", "Battlezone" und "Asteroids". Erklärte Zielgruppe sind laut 'Wall Street Journal' (WSJ) die Nutzer von Apples iPhone und iPad sowie der Social-Networking-Plattform Facebook.
    In den späten 1970ern mit Arkadespielen populär geworden, hat das heute unter Atari SA firmierende Unternehmen 1996 wegen des immer härteren Wettbewerbs den Markt verlassen und sich dann eher erfolglos auf die Software-Entwicklung verlegt. 2001 ging der Markenname an den französischen Konzern Infogrames, der diesen dann später wieder übernahm. Atari entwickelt zwar auch neue Spiele, konzentriert sich aber hauptsächlich auf Wiederbelebung der eigenen Klassiker. Im Dezember 2010 zum Beispiel hat das Unternehmen eine Facebook-Version des multidirektionalen Shooter-Games "Asteroids" herausgebracht. Im April dieses Jahres hat es eine App in Apples App Store gestellt, die sich "Atari’s Greatest Hits" nennt und für 14,99 US-Dollar 100 Spiele umfasst oder wahlweise auch vier Spiele zum Preis von 99 US-Cent.
    Massgeblich durch Einsparung von Entwicklungskosten hat Atari im abgelaufenen Geschäftsjahr bis März 2011 den Verlust von 22 auf 4,1 Millionen Euro kräftig eindampfen können. Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr aber ebenfalls gesunken, nämlich um 37 Prozent auf 72,6 Millionen Euro. (kh)

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