Auch ACS-Chefs stolpern über Optionenschwindel

27. November 2006, 09:27
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Mark King, der CEO, Und Warren Edwards, der Finanzchef von ACS, sind gestern zurückgetreten.

Mark King, der CEO, Und Warren Edwards, der Finanzchef von ACS, sind gestern zurückgetreten. Eine interne Untersuchung hat gemäss ACS ergeben, dass die beiden, wie auch Ex-CEO Reffrey Rich, in die Rückdatierung einer "signifikanten" Anzahl von Optionen verwickelt waren. Trotzdem werden die beiden Manager noch bis Juni offiziell Angestellte von ACS bleiben.
Damit sind insgesamt schon mehr als 60 Spitzenmanager von US-Unternehmen, ein grosser Teil davon aus der IT-Industrie, über zweifelhafte Praktiken bei der Ausgabe von Optionen an Manager gestolpert. Gemäss 'Wall Street Journal' sind in den nächsten Wochen noch einige weitere "Opfer" zu erwarten.
ACS gehört mit rund 55'000 Angestellten zu den "Grossen Sechs" der internationalen IT-Outsourcingszene, ist aber im Gegensatz zu den grossen Konkurrenten IBM, HP, EDS, Accenture und CSC in der Schweiz kaum aktiv. (hjm)

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