Auch Bull springt auf den "RZ-im-Container"-Zug

2. Dezember 2009, 16:28
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Auch der französische Hersteller Bull bringt nun, nach anderen RZ-Infrastrukturherstellern wie Sun, IBM oder HP, eine eigene Version eines "Rechenzentrum im Container".

Auch der französische Hersteller Bull bringt nun, nach anderen RZ-Infrastrukturherstellern wie Sun, IBM oder HP, eine eigene Version eines "Rechenzentrum im Container". Mit diesen Container-RZs, so die Grundidee, lassen sich Rechenzentren rasch modular auf- und ausbauen. Ausserdem können auch an Orten mit extremen Bedingungen – beispielsweise Katastrophengebiete oder Bohrinseln – schnell Computerressourcen bereitgestellt werden.
Das "mobull" der Franzosen bietet auf 30 Quadratmetern Platz für fünfzehn 19"-Racks. Wenn sie voll mit "bullx"-Servern bestückt werden, bietet der wärmeisolierte, flüssigkeitsgekühlte, wasserdichte und stosssichere Container eine Leistung von bis zu 160 Teraflops, bei einer Leistungsaufnahme von 40 kW pro Rack. Es kann aber auch vorhandene Hardware integriert werden. Ein mobull-Container kann gemäss Bull innerhalb von acht Wochen einsatzfertig geliefert werden. (hjm)

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