Auch der Souverän von Langenthal stimmt fürs IT-Outsourcing

21. Mai 2019, 12:01
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Am Wochenende hat die Bevölkerung von Langenthal mit grossem Mehr der vom Stadtrat beantragten IT-Auslagerung zugestimmt.

Am Wochenende hat die Bevölkerung von Langenthal mit grossem Mehr der vom Stadtrat beantragten IT-Auslagerung zugestimmt. Das Outsourcing der bisherigen Leistungen des städtischen Informatik Service Centers (IOC) wurde mit einer Mehrheit von 78,5 Prozent angenommen. Der Auftrag zum Betrieb der IT in der Stadtverwaltung, für die Langenthaler Volksschule sowie für zwei weitere Gemeinden und eine Volksschule in der Nähe war bereits Anfang Jahr unter Bedingung an OBT vergeben worden, dass ein Volksmehr zustande kommt.
Über die Gründe für das Outsourcing und was das Projekt "ISC-O" alles umfasst, haben wir zum Zeitpunkt der Ausschreibung schon ausführlich berichtet vier Leistungspakete.
Sie umfassen die Bereitstellung der IT-Infrastruktur mit Servern, Speicher, WAN-Netz und Systemsoftware in zwei Schweizer Rechenzentren unterschiedlicher Gefahrenzonen inklusive Disaster-Recovery-Lösung. Weiter geht es darum die bestehenden Prozesse auf die OBT-Plattform zu migrieren und den systemübergreifenden Rechenzentrumsbetrieb inklusive Sicherstellen sämtlicher IT-Schlüsselprozesse und die Wahrnehmung des Lifecycle-Managements.
Allerdings zeigen die Abstimmungsunterlagen, dass entgegen der früheren Aussagen der bisherige IT-Stellenbedarf reduziert wird. "In der Stadtverwaltung sinkt der Personalbestand mit dem IT-Plattform-Outsourcing um maximal 1,5 Vollzeitstellen", schreibt der Stadtrat. Da aber in anderen Bereichen, insbesondere bei der Schul-IT neue Ansprüche zu erfüllen sind, ist "heute mit einer rund hälftigen Kompensation der Stellenreduktion zu rechnen". Unfreiwillig unverständlich soll mit dieser Formulierungen nur – ein wenn auch marginaler – Stellenabbau unters Volk gebracht werden. (vri)

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