Auch Ericsson baut an der Mobilfunkantenne von morgen

9. Februar 2011, 16:50
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Soeben erst hat Alcatel-Lucent ein neues Konzept vorgestellt, um der drohenden Bandbreitenüberlastung zu begegnen. Auf dem derzeit in Barcelona stattfindenden "Mobile World Congress 2011" hat nun auch Ericsson eine neuartige Sende- und Empfangseinheit mit integrierter Mobilfunkantenne vorgestellt.
Ericsson hat sich dazu mit Kathrein, einem Hersteller von Antennen-Systemen, in einer strategischen Partnerschaft zusammengetan. Hinter der AIR (Antenna Integrated Radio) genannten Technologie stehe eine kompakte Lösung, die besonders einfach zu installieren und die dafür benötigten Zeiten um 30 Prozent senken soll, teilt Ericsson mit. Zudem reduziere sich der Stromverbrauch einer Antenne um bis zu 42 Prozent, weil sich aufgrund der Kompaktbauweis die Leitungsverluste verringern und die Kühlung stark vereinfacht werde. Ausserdem soll die Einführung von 3G- oder 4G-Technologien durch einen einfacheren Austausch der Antennen möglich werden. Wie Alcatel-Lucent verspricht Ericsson eine neuartige Bauform, bleibt damit allerdings – anders als der Konkurrent - auf die Antenne beschränkt. AIR soll bereits im Laufe der zweiten Jahreshälfte kommerziell verfügbar sein. (vri)

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