Auch Gartner glaubt nicht mehr an den PC

4. April 2013, 15:14
  • workplace
  • gartner
  • tablet
  • idc
image

Wenn man Computer, Tablets und Smartphones als eine einzige Kategorie betrachtet, dann steht diesen Formfaktoren eine glänzende Zukunft bevor.

Wenn man Computer, Tablets und Smartphones als eine einzige Kategorie betrachtet, dann steht diesen Formfaktoren eine glänzende Zukunft bevor. Laut einer neusten Analyse des Marktforschers Gartner werden 2017 fast 3 Milliarden Desktops, Notebooks, Ultrabooks, Tablets oder Handys verkauft.
Doch die verschiedenen Kategorien werden sich ganz unterschiedlich entwickeln. Wenig überraschend: Gartner geht davon aus, dass die Zahl der verkauften PCs kontinuierlich sinken wird. Ein verhältnismässig extrem starkes Wachstum sieht Gartner für den Formfaktor Ultramobile, womit etwa die von Intel propagierten Ultrabooks, aber auch Hybride wie Microsofts Surface Pro gemeint sind. Auch Tablets und Handys - oder besser: Smartphones - werden gemäss Gartner immer stärker verbreitet sein.
Erst vor kurzem hatte auch Gartner-Konkurrent IDC festgestellt, dass schon bald mehr Tablets als "klassische" Computer verkauft werden.
Was Betriebssysteme betrifft, wird gemäss Gartner der heutige Spitzenreiter Android bis 2017 mit grossem Abstand führend sein. Es sollen dann drei Mal so viele Android-Geräte ausgeliefert werden als solche mit Windows oder iOS/MacOS, so die Prognose von Gartner. (mim)

Loading

Mehr zum Thema

image

Red Hat lässt Angestellten volle Homeoffice-Freiheit

Angestellte der IBM-Tochter dürfen auch in Zukunft ohne Einschränkungen zu Hause arbeiten.

publiziert am 14.9.2022
image

Der PC-Markt wird laut IDC weiter schrumpfen

Die Analysten erwarten für 2022 wie auch für 2023 rückläufige PC- und Tablet-Verkäufe.

publiziert am 5.9.2022
image

Schweizer Software-Startup sammelt 5 Millionen Dollar

Der Workplace-Spezialist Deskbird will mit dem frischen Geld in die Rekrutierung investieren. Die Firma sieht im Trend zu Hybridwork ihre Stunde gekommen.

publiziert am 30.8.2022
image

Gartner greift der Uni Bern unter die Arme

Die Universität der Landeshauptstadt hat Beraterleistungen bei Gartner Schweiz zugekauft. Warum eigentlich? Wir haben nachgefragt.

publiziert am 19.8.2022