Auch Google Maps werden privatisierbar

5. April 2007, 09:31
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Google hat einen neuen Service namens "My Maps" beziehungsweise "Meine Karten" lanciert, mit dem sich nun auch Google-Landkarten, ohne dass man dafür tiefere technische Kenntnisse braucht, individuell verändern lassen.

Google hat einen neuen Service namens "My Maps" beziehungsweise "Meine Karten" lanciert, mit dem sich nun auch Google-Landkarten, ohne dass man dafür tiefere technische Kenntnisse braucht, individuell verändern lassen. Interaktive Karten liegen im Trend: Ähnliche Features gibt es auch bei den entsprechenden Services von Microsoft, Yahoo (Travel Sevice) oder bei unserem schweizerischen Lokalmatador Search.ch.
"My Maps"-Anwender können Linien und Formen auf die Karte zeichnen, um Wege zu markieren und bestimmte Punkte mit eigenen Notizen und auf dem Web gespeicherten Bildern oder YouTube-Videos verknüpfen.
Die so privatisierten Karten kann man nur für sich selbst abspeichern, sie können aber auch öffentlich zugänglich gemacht werden – das heisst, sie werden dann bei Google Adresssuchen gefunden – oder nur für bestimmte Personen freigegeben werden. (Aufgepasst bei "Testkritzeleien": In der Grundeinstellung sind die Karten öffentlich.)
"My Maps" und "Meine Karten" findet man gegenwärtig zum Beispiel auf Google.com oder Google.de, auf Google.ch gibt es die Google-Maps noch nicht. (hjm)

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