Auch in der Schweiz herrscht grosse Nachfrage nach Notebooks

22. Oktober 2020, 11:09
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Context melden ein markantes Wachstum im westeuropäischen Notebook-Markt. Die Nachfrage bleibt stark.

Der Notebook-Absatz über die grössten westeuropäischen Distributoren ist im letzten Quartal markant gestiegen. Dies zeigen aktuelle Marktzahlen von Context.
Demnach stieg der Absatz in Westeuropa im Vergleich zum Vorjahresquartal um 40%. Das stärkste Wachstum gab es in Spanien und Italien zu verzeichnen. Für die Schweiz weist Context ein Plus von gut 20% aus.
Das Wachstum sei insbesondere auf die starke Nachfrage nach Home-Entertainment-Ausrüstung sowie Geräte für das Homeoffice und -Learning zurückzuführen.
Im Gegensatz dazu war der Absatz von Desktops rückläufig. Mit einem Minus von 22% im Jahresvergleich fiel der Rückgang im dritten Quartal allerdings etwas weniger stark aus als im zweiten Quartal 2020 (-28%).
Senior-Analystin Marie-Christine Pygott geht davon aus, dass die Nachfrage nach Notebooks auch im vierten Quartal gross bleiben wird. Dies könnte sich auf die Verfügbarkeit auswirken. "Die hohe Nachfrage nach mobilen Geräten hat in den meisten westeuropäischen Ländern zu einem deutlichen Rückgang des Notebook-Bestandes geführt – insbesondere im Einstiegssegment, das den budgetbewussten Bildungs-, Verwaltungs- und Home-Learning-Sektor abdeckt", fügt Pygott an.
Auch die weltweiten Zahlen des Marktforschers Canalys zeigen einen stark wachsenden PC-Markt – angetrieben durch den Notebook-Absatz. Die Nachfrage bleibe aufgrund der zweiten Covid-19-Welle in vielen Ländern und der anhaltenden Umstellung auf Homeoffice weiterhin hoch, so die Analysten. 

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