Auch Versicherer profitieren vom IoT, Drohnen oder autonomen Autos

13. August 2015, 12:53
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Versicherer müssen sich mit Trends und neuen Technologien auseinandersetzen.

Versicherer müssen sich mit Trends und neuen Technologien auseinandersetzen. So bezeichnete der Rückversicherer Swiss Re das Internet der Dinge in einem Bericht als "Emerging Risk". Die zunehmende Vernetzung von Geräten wirft Fragen auf zu Netzwerk- und Datensicherheit. Mit der zunehmenden Vernetzung nimmt auch der potentielle Schaden durch Cyber-Angriffe zu.
Auch andere Versicherungsgesellschaften beschäftigen sich mit neuen Technologien. Wie die 'Handelszeitung' in ihrer heutigen Printausgabe schreibt, schickt unter anderem die Schweizer Versicherung Mobiliar Mitarbeiter ins Silicon Valley. Für mehrere Monate entsende die Versicherung Mitarbeiter nach Kalifornien, um ihnen die jüngsten technischen Errungenschaften näher zu bringen.
Axa wiederum kooperiert mit Hochschulen. Der Versicherer unterstützt mit einem Forschungsfonds die Professur "Reliability & Risk Engineering" der ETH Zürich, wie die Zeitung weiter schreibt. Der ETH-Lehrstuhl setzt sich mit den Auswirkungen von neuen Risiken auseinander.
Neue Geschäftsmodelle
Wie die Zeitung mit Berufung auf eine Studie von McKinsey schreibt, müssen Versicherer etwa die Haftungsfrage bei Unfällen mit autonomen Autos klären. Menschliches Versagen wird bei autonom fahrenden Autos praktisch ausgeschlossen. Spezialisten gehen deshalb davon aus, dass sich die Verantwortung auf die Hersteller verlagert.
Eine weitere neue Gefahr und somit ein Thema für Versicherer kommt aus der Luft. Neben Amazon testet auch die Schweizerische Post den Einsatz von Drohnen bereits eine Drohnen-Versicherung lanciert. Über diese seien nebst Haftungsschäden auch Hacking-Angriffe gedeckt. (kjo)

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