Auch Wallis wählt Registerlösung von Bedag

1. März 2012, 16:40
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Der Kanton Wallis hat sich im letzten Dezember dazu entschieden, in Zukunft die Lösung "Geres" des auf Kunden aus dem öffentlichen Bereich spezialisierten Berner IT-Dienstleisters Bedag zur Registerharmonisierung einzusetzen.

Der Kanton Wallis hat sich im letzten Dezember dazu entschieden, in Zukunft die Lösung "Geres" des auf Kunden aus dem öffentlichen Bereich spezialisierten Berner IT-Dienstleisters Bedag zur Registerharmonisierung einzusetzen. Das Wallis ist der 13. Kanton, der Geres einsetzt. Damit ist nun bereits die "halbe Schweiz" – nach der Anzahl der Kantone gemessen - in der "Geres-Community", wie Bedag stolz anmerkt.
Geres soll auf der Ebene Kanton den Abgleich von Personen-, Gebäude- und Wohnungsregister mit den Gemeinden und dem Bund erleichtern. Laut Bedag ermöglicht Geres einen medienbruchfreien Datenaustausch mit Gemeinden und Bund, so dass Kantone ihre Register automatisch nachführen können. In der Zukunft sollen Module für Unternehmensregister und den elektronischen Meldeverkehr mit Dritten hinzukommen.
Die erwähnte "Community" sei einer der wichtigen Punkte für die Entscheidung des Kantons Wallis für Geres gewesen, sagt Bedag. In der Community können die Partnerkantone laut Bedag, angelehnt an die Open-Source-Philisophie, zusammen über die Weiterentwicklung und von Geres entscheiden, und so beispielsweise versuchen, durch ein Zusammengehen die Betriebs- und Wartungskosten zu senken.
Neben dem Wallis haben sich bisher die Kantone Aargau, Basel-Landschaft, Bern, Freiburg, Glarus, Jura, Ob- und Nidwalden, Schaffhausen, Schwyz, Solothurn und Uri für geres entschieden. (hjm)

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