Aus Angst vor Hackern verzichtet Niederlande auf Wahlcomputer

2. Februar 2017, 09:37
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Aus Angst vor Hackerangriffen werden bei den niederländischen Parlamentswahlen am 15.

Aus Angst vor Hackerangriffen werden bei den niederländischen Parlamentswahlen am 15. März Wahlzettel nur per Hand ausgezählt. "Es darf nicht den geringsten Zweifel geben", erklärte Innenminister Ronald Plasterk am Mittwoch. Die sonst bei den Wahlen eingesetzte Software sei anfällig für Manipulationen von aussen. Dem Sender 'RTL News' sagte er zudem, es gebe Hinweise, dass etwa Russland am Wahlausgang interessiert sein könnte. "Bei der nächsten Wahl sollten wir auf das gute alte Papier zurückgreifen", heisst es in einem öffentlichen Brief des Ministers an das Parlament. Die Niederländer stimmen nun mit einem roten Buntstift, die Stimmen sollen dann vor Ort ausgezählt werden. (sda/kjo)

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