Aus "Mandrake Linux" wird "Mandriva Linux"

11. April 2005 um 12:28
  • international
  • linux
image

Mandrakesoft, der französische Hersteller einer der bekannteren Linux-Distributionen, hat seinen Namen offiziell in Mandriva geändert.

Mandrakesoft, der französische Hersteller einer der bekannteren Linux-Distributionen, hat seinen Namen offiziell in Mandriva geändert. Die entsprechende Linux-Distribution heisst damit von nun an "Mandriva Linux".
Ein Grund für die Namensänderung war gemäss Mandriva ein schon seit langem andauernder Namensrechtsstreit mit der Hearst Corporation. In diesem Streit habe es zwar kein Urteil gegen Mandrake/Mandriva gegeben, aber es sei nun ein Punkt erreicht, "an dem es für uns vernünftiger ist, vorwärts zu gehen anstatt abzuwarten. Durch die Änderung des Namens werfen wir den rechtlichen Ballast ab."
Hearst besitzt die Rechte an einer in den Dreissigerjahren geschaffenen Comic-Strip-Figur namens "Mandrake the Magician" und damit im Zusammenhang an der Marke Mandrake. Mandrake ist allerdings nichts anderes als der englische Name für Mandragora officinarum, bei uns als Alraune bekannt.
Als zweiten Grund für die Änderung des Namens gibt Mandriva den Zusammenschluss mit dem lateinamerikanischen Linux-Distributor Conectiva an, der kürzlich übernommen wurde. (hjm)

Loading

Mehr erfahren

Mehr zum Thema

image

Fujitsu beendet sein Client-Geschäft

Der japanische IT-Konzern will den Fokus auf Datacenter-Technologien und sein Plattform-Angebot setzen.

publiziert am 3.8.2023
image

Ein Roboter schwitzt für die Wissenschaft

"Andi" soll Erkenntnisse liefern, um Menschen besser vor der Hitze zu schützen. Er spaziert dafür durch die US-Stadt Phoenix.

publiziert am 31.7.2023
image

IT-Panne: Keine Schweizer Visa-Termine in mehreren Ländern

Die Schweiz hat die Visumsbearbeitung an TLScontact ausgelagert. Die Firma konnte mehrere Tage keine Daten an Schweizer Server senden. Betroffen waren laut EDA Grossbritannien, Russland, Kosovo und die Türkei.

publiziert am 28.7.2023
image

Der Flächenbrand ungepatchte Schwachstellen

Ungepatchte Lücken sind eine riesiges Cyberrisiko. Führende Security- und Netzwerk-Unternehmen wollen dem mit einer Allianz entgegenwirken.

publiziert am 28.7.2023