Ausbildung als "Spezialist öffentliche Beschaffung EFA" wird konkret

25. Januar 2018 um 11:02
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2014 wurde die Idee geboren, im Milliardenmarkt namens "öffentliches Beschaffungwesen" das Berufsfeld "Beschaffer" zu professionalisieren.

2014 wurde die Idee geboren, im Milliardenmarkt namens "öffentliches Beschaffungwesen" das Berufsfeld "Beschaffer" zu professionalisieren. Ein Projekt der "Interessensgemeinschaft eidgenössische Abschlüsse öffentliche Beschaffung" (IAöB) wurde in der Folge gestartet.
Seither strebt IAöB danach, einen Abschluss zum "Spezialist/-in öffentliche Beschaffung mit eidgenössischem Fachausweis" aufzubauen. In den nächsten Wochen wird die Idee sehr konkret, wie Corinne Egli, Projektleiterin der Geschäftsstelle IAöB, auf Anfrage von inside-it.ch bestätigt.
In Kürze beginnt nämlich eine vereinsinterne Vernehmlassung, die bis Ende Februar dauern soll. "Wir werden demnächst den Vereinsmitgliedern die neusten Unterlagen zur internen Vernehmlassung unterbreiten. Es sind dies die Details und Beschreibungen der einzelnen Module – Struktur, Lerninhalte, Kompetenzen, Art der Modulabschlüsse etcetera – sowie die Entwürfe der Prüfungsordnung und der dazugehörigen Wegleitung", so die Projektleiterin.
Zur Diskussion steht ein modularer Aufbau, bei welchem verschiedene Bildungsanbieter einzelne oder alle Module anbieten können.
Bis etwa Ende März dann will man allfällige Differenzen ausgeräumt haben und soweit sein, dass man den finalen Vorschlag dem zuständigen Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI zustellen kann.
Es ist die zweite interne Vernehmlassung, in einer ersten wurden bereits das Berufsbild und die Übersicht über die Handlungskompetenzen fixiert. Das SBFI hat schon Zustimmung signalisiert.
Geht alles gut, so soll das SBFI Ende 2018 oder anfangs 2019 sein "placet" geben.
Zu den IAöB-Mitgliedern zählen unter anderem das BBL, das SECO, der Städteverband, aber auch SBB und Post.
Wer sich dafür interessiert, kann sich online vertieft mit dem Thema beschäftigen. (mag)

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