Ausgediente Compaq-Rechner für Schule in Zimbabwe

7. Februar 2007, 15:47
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Der Solothurner Krankenkassen-Outsourcer Centris spendet 21 Compaq-Pentium-III-Rechner einer Schule im ländlichen Gebiet von Zimbabwe.

Der Solothurner Krankenkassen-Outsourcer Centris spendet 21 Compaq-Pentium-III-Rechner einer Schule im ländlichen Gebiet von Zimbabwe. Wie das Unternehmen heute mitteilte, werden die ausgedienten Rechner inklusive Bildschirme, Tastatur und Maus über den gemeinnützigen Verein Linuxola nach Afrika gebracht.
Wie Stephan Lombardi, Geschäftsleitungsmitglied bei Centris, gegenüber inside-it.ch sagt, unterstützt das Unternehmen in der Regel regional tätige Vereine, Organisationen und Verbände. "Die Aktion mit Afrika kam zustande, weil die PCs bei Centris ausgetauscht wurden - in diesem Sinne einmalig, sicherlich werden wir zukünftig solche Aktionen wieder prüfen", so Lombardi.
Linuxola, mit Sitz in Basel, sammelt gespendete Computer von Firmen und Privaten in der ganzen Schweiz. Der Verein begleitet entsprechende Projekte im Empfängerland und setzt Open-Source-Software ein. Nach eigenen Angaben will der Verein "einen Beitrag zur Überbrückung des technologischen Grabens zwischen der entwickelten Welt und den benachteiligten Regionen, besonders Afrika," leisten. Vor allem jungen Menschen dort soll den Zugang zur Informations- und Computertechnologie ermöglicht werden.
In der Schule in Zimbabwe werden die Schüler bisher noch auf Schreibmaschinen unterrichtet. (Maurizio Minetti)

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