"Ausgezeichnetes Ergebnis" bei Also

17. Februar 2014, 09:19
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Distributor schliesst das Jahr mit Umsatz- und vor allem Gewinnwachstum ab. Doch in Finnland gab es einen Nachfrageeinbruch.

Distributor schliesst das Jahr mit Umsatz- und vor allem Gewinnwachstum ab. Doch in Finnland gab es einen Nachfrageeinbruch.
Wie schon Anfang Februar bekannt wurde, ist der europäische IT-Distributor Also im letzten Jahr stärker als der Markt gewachsen, wobei auch die Gewinnziele früher als erwartet erreicht wurden. Gemäss heute publizierten definitiven Zahlen wuchs der Umsatz um 3,2 Prozent auf 6,5 Milliarden Euro. Unter dem Strich stieg der Nettogewinn von 45,5 Millionen Euro im 2012 um 10,1 Prozent auf nun 50,1 Millionen Euro.
"Die konsequente Umsetzung der MORE-Strategie hat dazu beigetragen, dass wir das Geschäftsjahr 2013 mit einem ausgezeichneten Ergebnis beenden konnten", betont der Konzern-CEO Gustavo Möller-Hergt in einer Mitteilung. "Wir haben damit den 2011 mittelfristig anvisierten Konzerngewinn von 50 bis 55 Millionen Euro bereits 2013 erreicht." Ausserdem betont der CEO in der Mitteilung, dass das Unternehmen beabsichtigt, "durch gezielte Unternehmenskäufe die regionale Aufstellung laufend zu verbessern, das Produktportfolio weiter abzurunden und wichtige Technologien im Bereich Digitalisierung zu erschliessen."
Also sah im vergangenen Geschäftsjahr vor allem eine hohe Nachfrage im Bereich Mobility, Computing und Computing Accessories. Überdurchschnittlich steigern konnte der Disti den Absatz in den Bereichen Tablets, PCs und Networking Systems. "Erfreulich" seien die Umsätze in den Bereichen Software & Licenses sowie Computing Accessories gewesen.
In Zentraleuropa resultierte ein Plus um 6,4 Prozent auf etwas mehr als 5 Milliarden Euro, wobei Also insbesondere in Deutschland zulegen konnte. Doch im Marktsegment Nord-/Osteuropa sank der Umsatz gegenüber Vorjahr um 4,1 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Steuer (EBT) schrumpfte gar um 48,1 Prozent auf 6,5 Millionen Euro. Dies sei im Wesentlichen auf den Nachfrageeinbruch in Finnland zurückzuführen. Dort läuft nun "striktes Kostenmanagement". Im zweiten Halbjahr habe man bereits eine Stabilisierung erreicht, so Also. In Schweden und Norwegen läuft es hingegen gut. (mim)

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