Australier behauptet, Bitcoin erfunden zu haben

2. Mai 2016, 13:31
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Der australische Geschäftsmann Craig Steven Wright wird schon einige Zeit verdächtigt, hinter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto zu stehen.

Der australische Geschäftsmann Craig Steven Wright wird schon einige Zeit verdächtigt, hinter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto zu stehen.
Nakamoto gilt als Erfinder des Bitcoins. Über die Identität von Nakamoto rätseln seit Jahren allerlei Technologie-Interessierte, Spekulanten, Forscher und Justizbehörden.
Um seine Behauptung zu untermauern, soll Wright im Mail-Wechsel mit Journalisten von 'The Economis' und 'GQ' Schlüssel verwendet haben, die schon für das Versenden der ersten Bitcoins 2009 eingesetzt wurden.
Gegenüber der Öffentlichkeit bleibt Wright allerdings Beweise schuldig. Ein Blog-Eintrag verweist lediglich auf eine Transaktionsnummer, die allerdings jeder selbst in der Blockchain einsehen kann.
Einen kleinen Hinweis lieferte er schon im Oktober, als er anlässlich einer Bitcoin-Konferenz gefragt wurde, wie er zum ersten Mal von der Währung gehört habe. Wright meinte damals: "Ich habe mit all dem schon seit langer Zeit zu tun. Ich versuche, nicht aufzufallen."
Stimmt seine Behauptung, dürfte Wright schwerreich sein. Schätzungen besagen, dass der Begründer der Digitalwährung um eine Million Bitcoin besitzen dürfte. Das entspricht aktuell fast 430 Millionen Franken. Der Markt zeigt sich wenig beeindruckt: Gegenüber Euro und Franken gibt der Bitcoin zwei Prozent nach. (mik)

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