Auswirkungen der Flut für WD schlimmer als erwartet

18. Oktober 2011, 06:00
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Durch Steueranreize angelockt, haben alle namhaften Festplattenhersteller in Thailand Fabriken errichtet und sehen jetzt wie Western Digital ihre Investitionen in der schlimmsten Flutkatastrophe seit über 50 Jahren --http://www.

Durch Steueranreize angelockt, haben alle namhaften Festplattenhersteller in Thailand Fabriken errichtet und sehen jetzt wie Western Digital ihre Investitionen in der schlimmsten Flutkatastrophe seit über 50 Jahren davon schwimmen Die Überschwemmung hat nicht nur Hunderte von Menschenleben gefordert, sondern bedroht neben unschätzbaren Kulturgütern auch die keimende IT-Industrie des Landes.
WD hat nun erklärt, dass sich der Produktionsstopp noch längere Zeit hinziehen werde. Seagate ist indes noch bei der Evaluierung der Schäden für die mit der Assemblierung betrauten Zulieferer in Thailand. Wie WD mitteilte, hätten steigende Wassermassen übers Wochenende die Hochwasserschutzdämme des Industrieparks Bang Pa-in durchbrochen, die Produktionsanlagen des Unternehmens erfasst und Teile davon überschwemmt. Am Montag seien auch die Flutbarrieren im Industriepark Navanakorn durchbrochen worden, wodurch WD auch dort die Produktion in Gefahr sehe. Damit steht auch das Wohl und Wehe von rund 37'000 Beschäftigten auf dem Spiel. Das Unternehmen selbst befürchtet schon massive Auswirkungen auf den Gesamtbetrieb und die Fähigkeit, die Kundennachfrage in dem so wichtigen Weihnachtsquartal befriedigen zu können. Derweil zeichnen sich bereits steigende Preise für Festplatten ab. Denn anders als bei LCD-Panels zum Beispiel, wo seit einem Jahr ständig Überkapazitäten herrschen, sind die Lagerkapazitäten für Massenspeicher ohnehin begrenzt. (kh)

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