Autonomy-Affäre: US-Justiz ermittelt, Lynch stichelt

28. Dezember 2012, 13:44
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Hewlett-Packard hat in seinem jährlichen Bericht an die US-Börsenaufsucht erklärt, dass das Justizdepartement eine offizielle Untersuchung zur Autonomy-Affäre gestartet habe. Weitere Details zu den Anschuldigungen an das ehemalige Autonomy-Management sind darin aber anscheinend nicht zu finden.

Hewlett-Packard hat in seinem jährlichen Bericht an die US-Börsenaufsucht erklärt, dass das Justizdepartement eine offizielle Untersuchung zur Autonomy-Affäre gestartet habe. Weitere Details zu den Anschuldigungen an das ehemalige Autonomy-Management sind darin aber anscheinend nicht zu finden.
Jedenfalls meldete sich Mike Lynch, der Gründer von Autonomy, heute umgehend mit einem E-Mail-Statement zu Handen der US-Presse zu Wort. Lynch kritisiert, dass HP weiterhin nur allgemeine Verdächtigungen publiziere: "Es ist extrem enttäuschend, dass es HP ein weiteres Mal versäumt hat, detaillierte Berechnungen zu seinem Fünf-Milliarden-Dollar-Abschreiber auf Autonomy zu veröffentlichen, oder die schwerwiegenden Vorwürfe an das frühere Management-Team zu begründen..."
Lynch erklärt zudem, dass er von der Justizbehörde noch nicht kontaktiert worden sei. Laut HP bestätigte das Justizdepartement schon am 21. November, dass die Untersuchung eröffnet worden sei. (hjm)

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