Avaloq erzielt Umsatzwachstum

26. März 2019, 13:53
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Avaloq könne für 2018 eine "beträchtliche Anzahl" Go-Lives und Neukunden vorweisen, schreibt der Softwarehersteller zum letzten Geschäftsjahr.

Avaloq könne für 2018 eine "beträchtliche Anzahl" Go-Lives und Neukunden vorweisen, schreibt der Softwarehersteller zum letzten Geschäftsjahr. Insbesondere habe man die Migration von 253 separaten Raiffeisen-Banken auf eine einzige, von Avaloq entwickelte Plattform abgeschlossen. Das Grossprojekt Rainbow wurde Ende 2018 nach Verzögerungen endlich beendet. Auch bei Pictet Group, Deutsche Bank und Edmond de Rothschild seien im vergangenen Jahr Avaloq-Lösungen ausgerollt worden. Als Neukunden nennt Avaloq für 2018 Intesa Sanpaolo, Smith & Williamson in Grossbritannien und die Industrial Bank in China.
In Zahlen bedeutet dies ein Umsatz 579 Millionen Franken, was laut Mitteilung einem Plus von sechs Prozent entspricht. Der bereinigte Gewinn (EBITDA) fiel 2018 niedriger aus als im Vorjahr und betrug 90 Millionen Franken. Auch der Barbestand verringerte sich. Aber mit 144 Millionen Franken per Ende Jahr verfüge das Unternehmen über eine solide Liquidität, so die Softwareschmiede.
Die Nachfrage nach den SaaS-, BPaaS- und Lizenz-Lösungen hätten das Wachstum angetrieben, schreibt Avaloq. Gewachsen sei man insbesondere im Ausland, womit man die Abhängigkeit vom Heimmarkt Schweiz verringern konnte. In der EMEA-Region hätten sich die Erträge verdoppelt womit die Region 27 Prozent des Gesamtumsatzes beisteuerte. In der Asien-Pazifik-Region erzielte Avaloq zehn Prozent des Gesamtumsatzes.
Als weiteres Highlight des vergangenen Jahres wird die Swiss Banking Cloud genannt, die gemeinsam mit IBM aufgebaut wird. Die Migration der bestehenden SaaS- und BPaaS-Kunden von Avaloq in der Schweiz auf die private Cloud soll im Laufe dieses Jahres beginnen, mit der Ambition, das Modell auch in Asien und der EMEA-Region umzusetzen.
"Wir haben unsere starke Entwicklung 2018 fortgesetzt und gleichzeitig unser grösstes digitales Transformationsprojekt aller Zeiten erfolgreich abgeschlossen. Damit treiben wir unsere internationale Expansion weiter voran und profitieren von unseren Innovationen", lässt sich Jürg Hunziker, seit rund einem Jahr Avaloq-CEO, in der Mitteilung zitieren. Für 2019 erwartet das Unternehmen eine flache Umsatzentwicklung, wobei ein starkes Wachstum bei den wiederkehrenden Gebühren und der Projekttätigkeit erwartet wird, erklärte das Unternehmen an einer Telefonkonferenz. (kjo)

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