Avaloq ist der Gewinner im Bär/UBS-Deal

7. September 2005, 14:57
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Starkes Wachstum als Herausforderung für den Zürcher Banken-IT-Spezialisten

Starkes Wachstum als Herausforderung für den Zürcher Banken-IT-Spezialisten
Die Übernahme der drei UBS-Privatbanken Ehinger & Armand von Ernst (EvE), Ferrier Lullin und Banco die Lugano durch die Zürcher Bank Julius Bär erweist sich als Glücksfall für Avaloq. Wie Bär-Sprecher Jürg Stähelin sagt, werden EvE und Ferrier Lullin in einem ersten Schritt auf die bestehende Plattform der Bank Bär migriert. Ab 2006 wird die nunmehr grösste Schweizer Privatbank Avaloq einführen. Die Banco di Lugano wird ab 2006 ebenfalls auf die Zürcher Bankenplattform migrieren.
Avaloq-Sprecher José Santos freut sich: "Für uns ist die Übernahme der UBS Privatbanken durch Julius Bär eine gute Meldung."
Avaloq wächst zur Zeit jährlich um mindestens 20 bis 30 Prozent, so Santos. "Unsere Hauptaufgabe ist zur Zeit, das Wachstum zu verdauen. Wir haben sehr viel Energie in die Verbesserung der internen Prozesse gesteckt. Bis jetzt konnten wir alle Projekte zielgerecht abwickeln", so Santos zu inside-it.ch.
Im vergangenen Herbst machte Avaloq-Konkurrent Finnova mit einer ganzen Reihe von Projektgewinnen (KB Graubünden, gemacht hat, 5 kleine KBs, 11 RBA-Banken) Furore. Nun hat Avaloq mit dem Grossauftrag von Julius Bär im Kopf-an-Kopf-Rennen im riesigen Markt für Gesamtbanken-Lösungen mindestens aufgeholt. (Christoph Hugenschmidt)

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