AWS lässt Disaster-Recovery-Preise purzeln

29. Januar 2020, 13:43
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Nach einer Firmenübernahme will AWS preislich punkten.

Desaster sind auch bei den Hyperscalern möglich. Entsprechend ist Disaster Recovery (DR) ein Service, den auch AWS bietet, gegen Geld natürlich.
Aber nun gegen viel weniger Geld: AWS kündigt eine 80%-Preissenkung für hoch automatisiertes DR an. Ob das ein Lockvogel-Angebot ist, ob DR bis anhin wesentlich teurer war als bei der Konkurrenz, oder ob DR bei AWS bis anhin so kompliziert war, dass es niemanden interessierte, sagt der Blog-Post nicht.
Die Preissenkung erschüttere den Channel, glaubt 'CBR' zu wissen. Andererseits ist das vielleicht auch übertrieben. So hören wir von einem AWS-Partner, dass der kritische Aufwand für DR je nach Firma eher in der infrastruktur-spezifischen Umsetzung und dem damit verbundenen Management-Aufwand liege.
Nichtsdestotrotz, 80% sind 80%.
AWS argumentiert, das Angebot hänge mit der Übernahme des Disaster-Recovery-Spezialisten CloudEndure vor rund einem Jahr zusammen. Laut 'CNBC' hatte AWS damals 200 bis 250 Millionen Dollar für die Firma bezahlt und damit Google überboten.

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