AWS steigt mit QuickSight ins BI-Geschäft ein

17. November 2016 um 12:42
  • international
  • aws
image

Amazon Web Services hat gestern mit QuickSight ein Business-Intelligence-Tool lanciert.

Amazon Web Services hat gestern mit QuickSight ein Business-Intelligence-Tool lanciert. Laut dem Cloud-Computing-Anbieter verwendet QuickSight eine neue "Super-fast, Parallel, In-memory Calculation Engine"; kurz: SPICE. Die BI-Lösung könne mit Amazon Redshift, Amazon RDS, Amazon Aurora, Amazon EMR, Amazon DynamoDB, Amazon S3 und Amazon Kinesis gekoppelt werden. Auch mit Plattformen anderer Anbieter wie Salesforce soll das Tool verbindbar sein.
"BI-Profis müssen sehr aufmerksam sein, denn diese neue Plattform ist preiswert, hoch skalierbar und hat das Potenzial, disruptiv in die BI-Anbieterlandschaft zu wirken", schrieb Forrester-Analyst Boris Evelson auf seinem Blog anlässlich der Ankündigung von QuickSight im Oktober 2015.
AWS verspricht, dass das Tool bloss einen Zehntel der traditionellen BI-Lösungen kosten werde. Der Startpreis liegt für das Jahresabo bei neun Dollar pro User und Monat. Das Business-Abo kostet im Jahresabo 18 Dollar pro User und Monat. Zum Start bietet AWS eine Gratis-Test-Version für bis zu vier Personen und 60 Tage. (ts)

Loading

Mehr zum Thema

image

AWS wächst deutlich schwächer als im Vorjahr

Amazon-CEO Andy Jassy lässt sich aber nicht beeindrucken, er hofft auf Künstliche Intelligenz. Und auch der härteste Konkurrent wuchs weniger stark.

publiziert am 4.8.2023
image

Fujitsu beendet sein Client-Geschäft

Der japanische IT-Konzern will den Fokus auf Datacenter-Technologien und sein Plattform-Angebot setzen.

publiziert am 3.8.2023
image

Ein Roboter schwitzt für die Wissenschaft

"Andi" soll Erkenntnisse liefern, um Menschen besser vor der Hitze zu schützen. Er spaziert dafür durch die US-Stadt Phoenix.

publiziert am 31.7.2023
image

IT-Panne: Keine Schweizer Visa-Termine in mehreren Ländern

Die Schweiz hat die Visumsbearbeitung an TLScontact ausgelagert. Die Firma konnte mehrere Tage keine Daten an Schweizer Server senden. Betroffen waren laut EDA Grossbritannien, Russland, Kosovo und die Türkei.

publiziert am 28.7.2023