Axians hat neu eine eigene Business Unit Security

5. Oktober 2020, 12:53
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Seine Cyber-Security-Expertisen hat der Managed Service Provider in eine eigene Einheit zusammengefasst.

Mit einer dedizierten Security-Einheit will der Managed Service Provider die nationale und internationale Koordination vereinfachen. Deshalb sind auf Anfang Oktober 2020 bei Axians die Aktivitäten in Sachen Cybersecurity zu einer neuen Geschäftseinheit zusammengefasst worden. Der Schritt habe sich ergeben, weil sich aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach Cybersecurity-Leistungen in den letzten Jahren das Lösungsportfolio von Axians kontinuierlich erweitert habe. Um den immer vielfältigeren Bedrohungen schnell den richtigen Schutz entgegen zu stellen, seien ein hohes Reaktionsvermögen wie auch langfristige Konzepte unumgänglich. Hierfür brauche es Expertisen aus vielen Disziplinen. Die mache man in der neuen Organisationseinheit verfügbar, konsolidiere dazu die bestehenden Cyber Security Services und schaffe zudem die Voraussetzung für einen länderübergreifenden Austausch, heisst es in einer Mitteilung.
Angesprochen wird damit ausdrücklich die Zusammenarbeit mit dem ICT-Netzwerk des Mutterhauses Vinci Energies. Angesiedelt ist die Business Unit Security von Axians in der Schweiz in Reinach (BL). Geleitet wird sie von Freddy Bürkli, der von T-Systems Schweiz zu Axians stösst. Ihm wird ein breiter Erfahrungsschatz attestiert, den er sich in den letzten 15 Jahren bei IT-Technologie- und Dienstleistungsanbietern angeeignet habe. Ausserdem wird betont, dass Bürkli über beste Kenntnisse der aktuellen Tools und Technologien sowie gute Kontakte zu den massgeblichen Technologiepartnern aus dem Security-Umfeld verfüge.
Er selbst lässt sich mit den Worten zitieren, dass er sich darauf freue, "gemeinsam mit den Axians-Spezialisten aus 23 Ländern die Schwachstellen in der IT unserer Kunden zu lokalisieren und wirkungsvolle Schutzkonzepte entwickeln zu können".

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