Bakom schreibt regionale WiMAX-Konzessionen aus

30. Oktober 2007, 13:10
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Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) schreibt im Auftrag der Eidgenössischen Kommunikationskommission (ComCom) regionale Konzessionen für den drahtlosen Breitbandanschluss BWA (Broadband Wireless Access) aus.

Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) schreibt im Auftrag der Eidgenössischen Kommunikationskommission (ComCom) regionale Konzessionen für den drahtlosen Breitbandanschluss BWA (Broadband Wireless Access) aus. BWA umfasst verschiedene drahtlose Übertragungstechnologien, vor allem aber WiMAX (Worldwide Interoperability For Microwave Access). Das Bakom hat in der Schweiz bereits zwei Konzessionen für das ganze Landesgebiet an Swisscom Mobile und Inquam Broadband vergeben. Zudem besitzt auch Cablecom eine landesweite BWA-Lizenz. Diese drei Unternehmen sind vom Verfahren ausgeschlossen.
Das bislang als "kleine" BWA-Konzession bekannte Frequenzband 2 x 17.5 MHz wurde in zwei Frequenzblöcke aufgeteilt, die regional genutzt werden können und mit einer Bandbreite von je 2 x 7 MHz im Bereich 3,41 bis 3,6 GHz ausgestattet sind. Die Konzessionen werden auf Gesuch hin für eine Dauer von zwei Jahren erteilt und können höchstens bis 2016 verlängert werden. Es ist keine bestimmte Funktechnologie vorgeschrieben. Je nach Region sind die Kosten, die monatlich abgerechnet werden, für eine Konzession unterschiedlich. Auf dem News-Portal der Bundesverwaltung gibt es Informationen zu Vergaberegeln.
Noch gibt es keine kommerziellen BWA-Angebote in der Schweiz. Swisscom Mobile muss bis spätestens 31. Dezember 2007 einen kommerziellen Betrieb aufnehmen, Inquam hat dafür Zeit bis am 30. September 2008. Der Kabelnetzbetreiber Cablecom wird seine 2010 auslaufende Lizenz wahrscheinlich nicht nutzen. Swisscom hat Mitte August einen WiMAX-Feldtest "zufrieden stellend" vorzeitig beenden müssen. (mim)

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