"Bald" einheitliche Ladegeräte für Smartphones und Tablets

14. März 2014, 11:16
  • eu
  • apple
  • nokia
  • smartphone
  • tablet
image

Es ist ein Ärgernis für Konsumenten: Wer elektronische Geräte verschiedener Hersteller besitzt, muss auch verschiedene Ladegeräte verwenden.

Es ist ein Ärgernis für Konsumenten: Wer elektronische Geräte verschiedener Hersteller besitzt, muss auch verschiedene Ladegeräte verwenden. Die Politik versucht seit Jahren, die Elektronikindustrie dazu zu bewegen, einheitliche Ladegeräte anzubieten. Nun hat das EU-Parlament gestern in Strassburg entschieden, dass Hersteller wie Nokia, Sony, Apple, Motorola und Samsung in drei Jahren einen einheitlichen Stecker für Handys, Tablets und Smartphones auf den Markt bringen müssen. So sollen insgesamt 51'000 Tonnen Elektroschrott eingespart werden.
Der EU-Rat muss nun noch seine Zustimmung geben, was aber als Formalie gilt. Danach müssen die Mitgliedsstaaten die Regelung in nationales Recht umsetzen, worauf den Herstellern dann noch ein Jahr bleibt, die Einhaltung der Vorschrift vorzubereiten. (mim)

Loading

Mehr zum Thema

image

EU plant Haftungsregeln für künstliche Intelligenz

Die EU-Kommission will Private und Unternehmen besser vor "Schäden" durch KI schützen. Gleichzeitig soll das Vertrauen in neue Technologien gestärkt werden.

publiziert am 28.9.2022
image

Test: iPhone 14 Pro

Statt das Produktionstempo zu erhöhen, schraubt Apple seine Verkaufsziele herunter. Dass die Nachfrage geringer ausfällt als erhofft, erstaunt nicht, wie der Test des neuen iPhone 14 Pro zeigt.

publiziert am 28.9.2022
image

Swisscom und EU-Telcos fordern Big-Tech-Beteiligung an Netzkosten

16 CEOs von europäischen Telekomunternehmen wollen, dass sich Google, Meta, Netflix & Co. am Netzausbau beteiligen. Die Forderung ist nicht neu, doch der Ton gewinnt an Schärfe.

publiziert am 26.9.2022
image

Schweiz ein weiteres Mal Innovations-Europameister

Im European Innovation Scoreboard 2022 schneidet die Schweiz besser ab als die EU-Spitzenreiter Schweden und Finnland.

publiziert am 26.9.2022