"Ballot-Screen": Microsofts Konkurrenten noch nicht zufrieden

5. November 2009, 15:14
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Im Streit um das Auswahlfenster ("Ballot-Screen") für die Wahl des Browsers in Microsofts Betriebssystem Windows 7 kündigten die Konkurrenten Google, Mozilla und Opera erneut Widerstand an.

Im Streit um das Auswahlfenster ("Ballot-Screen") für die Wahl des Browsers in Microsofts Betriebssystem Windows 7 kündigten die Konkurrenten Google, Mozilla und Opera erneut Widerstand an. Gemäss einem Bericht der 'New York Times' sind die (Browser-) Konkurrenten mit Microsofts Vorschlag nicht ganz zufrieden. Alle drei Firmen hätten bereits Eingaben an die zuständige EU-Kommission, die Microsofts Vorschlag Anfangs Oktober grundsätzlich akzeptierte, verschickt.
Die Browserhersteller wollen gemäss der Zeitung sicherstellen, dass Microsoft keinen Einfluss auf die Browserwahl der Nutzer ausüben könne. So fordert Opera ein neutrales Auswahlfenster ohne das Logo von Microsoft sowie die Deaktivierung einer Warnung in Windows, die erscheint, wenn eine Software installiert wird, die nicht von Microsoft stammt. Die Mozilla Foundation stört sich gemäss dem Bericht der 'New York Times' daran, dass das Auswahlfenster innerhalb des Internet Explorers gezeigt wird. Ausserdem erhalte Apples Safari-Browser durch die alphabetische Sortierung der Browserauswahl einen sehr prominenten Platz. Geht es nach den Wünschen von Mozilla, soll die Reihenfolge der Browser nach dem Zufallsprinzip generiert oder nach Marktanteil gewichtet werden, wie Mozilla-Mitarbeiterin Jenny Boriss in ihrem Weblog schreibt. Allerdings ist nicht klar, ob die Ausführungen Boriss' auch in der Eingabe an die EU-Kommission enthalten sind. (bt)

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